Die unspektakuläre Nacht wich der Freude auf dem Morgen.

Die Ankunft der „3 Engel 😇 für Micha“.

Meine Familie, meine liebe Frau und meine Töchter kamen mich heute besuchen, um zeitweise mein Abenteuer mit mir zu teilen. Was für ein Glück, eine so liebe Familie zu haben.. PS natürlich gehören auch meine lieben Eltern dazu, die fleißig den Blog verfolgen. Danke für eine straffe und dennoch liebevolle Erziehung.

Der Länge nach starteten wir mit Lene, meine Jüngste – der blonde Engel 😇. Doch bevor wir zu zweit weiter reisten, nahmen wir ein gemeinsames Bad in der Ostsee.. . Mit vielen, wirklich vielen anderen Menschen der Gattung Urlauber.

Kurze Zwischenfrage: gehen mehr Urlauber ins Wasser, weil die Ostsee warm ist oder wird die Ostsee wärmer durch mehr Urlauber. 🙈 Naja, ich versuche jedenfalls kein Wasser zu schlucken.. Und das Salzwasser stört mich nicht wirklich dabei.

Kaum in die Wellen gesprungen, also eher meine Kinder (Ich arrangiere mich so langsam nach und nach mit dem kühlen Nass) kommt die Weisheit des Tages von Lene.

Papa, schreib doch das mal auf. In die Wellen hüpfen, daß ist ein richtiger Glücksmoment. Und wenn man sie dabei so strahlen sieht, dass die Sonne blass vor Neid wird, dann meint sie das vollkommen Ernst. Warum ist das so, dass Kinder einfach schreiend durch das Meer hüpfen… Verlernen wir den Spaß, oder gehört sich das nicht oder sind es einfach nur die schweren Knochen, die uns einfach nur ans Ufer treiben lassen. Dazu später mehr…

Aber erstmal Lenes Fahrrad startklar gemacht und ihren Rucksack gepackt. Also das nenne ich BLINDES VERTRAUEN. Ein T-shirt, eine lange Hose, eine kurze Hose, ihre Malsachen und nicht zu vergessen Bikini und Handtuch.. Das wars… Mhhh. Sie weiß nicht worauf, sie sich einlässt und ich scheinbar auch nicht. Wird es meinem Projekt hinderlich sein oder es bereichern? Und ich stelle fest, daß es mir total egal ist. Nachdem ich wie ein Psychologe oder Pastor  im Dauerdienst unterwegs bin und mehrere Geschichten am Tag aufsauge, möchte ich einfach nur Zeit mit meiner Tochter verbringen. Und ihr vielleicht ein bisschen eine andere Art zu reisen zeigen. Es soll sie auch wenig prägen, nicht so sehr, das sie sich mit 16 reisenden Zigeunern anschließt. Dennoch mit einem Gefühl für das wirkliche Leben ohne Pokemons zu jagen.

So fuhren wir los und machten nach 15 min und 800 Meter weiter unsere erste Pause. Auch beim gemeinsamen Radfahren muss man sich annähern und festlegen, wer Kapitän und wer Steuermann ist. Und so fuhr der Kapitän und mit ihr mein persönliches Stück Glück woraus.

Ich schaltete also den Motor meines Rades aus, um Lene nicht ständig in die Hacken zu fahren. Und ein wenig langsamer mit dem Benutzen meiner Waden, kam mehr noch die Erkenntnis, wie schön die Ostseestrecke ist.

Die erste Lehre zog Lene. Das man sich zum Mittag eine Bockwurst mit Brötchen und einen Apfel 🍎, (also sie das Äußere und ich das Innere) teilen kann. Und ich zog die Lehre von Lene. Schöne Wellen gibt’s überall. 🌊🌊🌊

Und das ist genau der Punkt, Kinder leben mehr in der Gegenwart. Sie haben ja noch nicht so viel Vergangenheit und an Zukunft denken sie schon gar nicht. Und der zweite Punkt: sie konzentrieren sich auf die Positiven.

So machten wir auf unseren 25 km Reise sowohl positive Begegnungen, aber auch negative. Zu den positiven gehörte eine Dame die ihre Selbständigkeit aufgab, um ihre Tochter mit ihrem Kind zu unterstützen. Mit 18 Mutter werden, da kann jeder dankbar sein, der eine Familie hat. Später gab sie ihr Arbeit auf und wurde, als studierte Pädagogin, Kindergärtnerin. Ihr größtes Glück „Ihre Kinder und ihre Unvoreingenomenheit“

Nicht so schön ist, wer auf der Fähre in Warnemünde sich bei vorerst geschlossener Schranke raufschleicht und uns mit seinem schicken BMW voll ins Ohr hupt. Nur weil wir auf dem Autostreifen standen. Da die Schranken ja bereits hinteruns geschlossen waren. Schönes Auto, schei… Fahrer. 🤨🤷‍♂️

Und wieso verdient eigentlich der Künstler, der in weiß angemalt eine Statue mimt und die Leute veräppelt? Ich weiß, der ist auch echt lustig. Vielleicht male ich mich demnächst in pink an und mache beim Malen Radschlagen und obszöne Gesten 😉😁😇

Nach einem erlebnisreichen Tag, landeten wir in Markrafenheide und waren froh unser Haus aufzustellen.

Liebe Grüße eure beiden Glücksmaler

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